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warum eine Atlastherapie häufig erforderlich ist:
Durch sogen. Neurotoxine (z.B. Substanz PJ kann die Knorpelschicht zwischen Hinterhaupt und Atlas, sowie auch zwischen Atlas und dem
darunterliegenden 2. Halswirbel dem Axis mit dem sogenannten Dens Axis, abgebaut werden; auch dadurch ergibt sich sehr häufig eine Atlasdislokation. Dieser Vorgang kann unabhängig von einem vorhergehenden Unfall ablaufen, aber natürlich auch parallel mit einem erlittenen Unfall.
Bei Patienten mit erworbener Chemikaliensensivität, also MCS, ist in fast allen Fällen eine Atlesdislokation vorhanden - mit oder ohne vorherigem Unfallgeschehen.
Die bereits angesprochene mechanische Irritation des Rückenmarks entsteht durch den direkten Kontakt des inneren Atlasbogens mit dem Rückenmark, wenn der Kopf bewegt wird, und verursacht so die bereits erwähnte entzündliche Reaktion; hierdurch wird Interferon-1-Beta in die Blutbahn ausgeschüttet und
es kommt zur Bildung von Stickoxid (Stickstoffmonoxyd), das dann in der Atemluft nachweisbar und auch messbar ist. Auch die Erhöhung der Blutwerte von Interferon-1-Beta kann im Labor nachgewiesen werden. Beides schädigt in erheblichem Maße die sogen. Blut-Hirn-Schranke, die dann durchlässiger wird, sodaß auch Giftstoffe bis ins Gehirn gelangen können, die vorher von einer intakten Hirnschranke zurückgehalten werden konnten.
Die Entstehung einer erworbenen Chemikaliensensitivität, also MCS beruht direkt auf diesen Mechanismen.
Eine weitere direkte Folge einer entzündlichen Reaktion des Rückenmarks und des Stammhirns ist eine Entgleisung des Neurotransmitters Serotonin mit einem dann zunehmenden Defizit an Serotonin. Ausgelöst wird der Serotoninmangel durch eine beständige Produktion von Kynurenin, das die endogene Inflammation hemmen soll; diese Bildung von Kynurenin erfordert viel L-Tryptophan, das dabei verbraucht wird, sodaß dann zuwenig L-Tryptophan für die Serotonin-produktion zur Verfügung steht. Doch darüber später mehr.
Im Februar 2003 erfolgte erstmals durch Doz. Dr. sc. Bodo Kuklinski aus Rostock eine vielbeachtete wissenschaftliche Veröffentlichung in der Zeitschrift "Umweltmedizin-Gesellschaft" über das Hirnschrankenprotein S 100 als Marker bei Kopfgelenksstörungen nach erlittenem HWS-Schleudertrauma mit Kopfgelenksinstabilität.
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