Nährstoffe und Haarverpflanzungen

Mann mit wenig Haaren auf dem Kopf
Die KPU kann sogar zu schlimmem Haarausfall führen

Haartransplantationen sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Kein Wunder, denn heute möchten sich weder Frauen noch Männer mit einer schwindenden Haarpracht einfach zufrieden geben. In Anbetracht der fortgeschrittenen medizinischen Möglichkeiten kann mithilfe eines Eingriffes neues Haar transplantiert werden, welches zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen verhelfen kann. Wie genau eine Haarverpflanzung funktioniert und woher der Haarverlust überhaupt kommt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ursachen für den Haarverlust

Vielleicht denken Sie beim Thema Haarausfall in erster Linie an Männer mittleren Alters, bei welchen die Haare mit jedem Jahr etwas lichter werden. Doch von einem verringerten Haarwachstum sind weitaus mehr Menschen betroffen, als gemeinhin angenommen wird. Zu einem Verlust des Haupthaares kann es zum Beispiel aufgrund von verschiedenen Hormonen, aber auch infolge eines Unfalls oder einer Krankheit kommen. Was viele Menschen nicht wissen: Auch viele Frauen sind vom Verlust der Haare betroffen.

Schuld daran kann unter anderem ein dauerhafter Mangel an wichtigen Nährstoffen, wie Vitamin B, Vitamin E, Zink oder Eisen sein, wie er durchaus bei der KPU entsteht.

Die genannten Stoffe sind essenziell – nicht nur für den menschlichen Organismus im Allgemeinen, sondern vor allem für das Wachstum gesunder und schöner Haare. Eine unausgewogene Ernährung kann ebenso zu einem Mangel führen wie verschiedene Stoffwechselerkrankungen.

So funktioniert eine Haartransplantation

Einzelne Haarfolikel werden aus dem sogenannten Dornbereich entnommen, um sie anschließend an den kahlen oder zumindest teilweise lichten Stellen einzubringen. An diesen Stellen wachsen die Haare nach einiger Zeit von ganz alleine weiter – so, als handle es sich um ganz normales, eigenes Haar. Das transplantierte Haar kann sowohl normal gewaschen, als auch geschnitten, geföhnt und gefärbt werden. Das verbessert die Lebensqualität ungemein. Im Prinzip handelt es sich bei der Haartransplantation um eine bloße Umverteilung der Haare. Hierbei verteilen Ärzte die Haarfolikel so geschickt, dass die Haare nach einem Eingriff möglichst natürlich aussehen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass der behandelnde Arzt etwas von seinem Handwerk versteht und möglichst sorgfältig bei den einzelnen Arbeitsschritten vorgeht.

Vorsicht bei Haartransplantation im Ausland

Wie bereits erwähnt, kann der Eingriff nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn echte Experten die Haartransplantation durchführen. In den letzten Jahren hat es sich etabliert, dass viele Menschen für eine Haartransplantation ins benachbarte Ausland gehen. Unter anderem in Ländern wie der Türkei werden die Eingriffe zu sehr günstigen Preisen durchgeführt – doch leider gehen diese Preisnachlässe oftmals auf Kosten der Qualität. Unter anderem kostet der Eingriff in der Türkei weniger, weil die Mieten, Löhne und die allgemeinen Versorgungskosten im Vergleich zu Deutschland, der Schweiz und Österreich deutlich geringer sind. Das alleine wäre kein Problem. Handelt es sich allerdings um eine regelrechte Massenabfertigung, kann sich das vermeintliche Schnäppchen ganz schnell zu einem wahren Albtraum entwickeln.

Diese Gefahren bringt eine Haartransplantation im Ausland mit sich

Die sogenannten Haarfabriken im europäischen Ausland legen wenig Wert auf Qualität und dafür umso mehr auf ein zeitsparendes Arbeiten. Während eine hochwertige Haartransplantation mehrere Stunden dauert und häufig in mehreren Sitzungen durchgeführt werden muss, erledigen die Ärzte bei sogenannten Billiganbietern die Arbeit in kürzester Zeit. Natürlich geht dieses Vorgehen auf Kosten der Ästhetik und nicht zuletzt auf Kosten der Gesundheit. Werden die einzelnen Folikel nicht gut angeordnet, so sieht das Ergebnis alles andere als natürlich aus. Wenn dann der Eingriff erneut durchgeführt werden muss, wurde der Körper einer unnötigen Belastung ausgesetzt. Die Folgen eines nicht professionell durchgeführten Eingriffes sind vielfältig: Die Haarfolikel werden nicht gut angenommen oder die Implantate werden gar während des Einsetzens schon beschädigt und können nicht adäquat einwachsen. Zudem können Fehler beim Platzieren zu einer falschen Wuchsrichtung führen, was die gesamte Optik negativ beeinflusst. Außerdem wird in manchen Fällen der noch vorhandene Haarkranz nachhaltig geschädigt. Ein solcher Fehler kann im Nachhinein nur schwer ausgeglichen werden.

Fazit: Bei der Haartransplantation lieber auf Nummer sicher gehen

An einer Haartransplantation sollte nicht gespart werden. Wenn Sie sich eine Verdichtung der Haare wünschen, dann sollten Sie lieber noch ein wenig mit dem Eingriff warten und mehr Geld für einen Eingriff in Deutschland ausgeben.

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