Babywunsch und KPU – was beachten?

KPU schwächt Fruchtbarkeit
Durch die KPU fühlt man sich nicht nur schlecht, die Fruchtbarkeit leidet auch

Kryptopyrrolurie und der Wunsch nach einem Baby

Viele Frauen, die nach etlichen Versuchen schwanger zu werden, keinen Erfolg hatten, fragen sich natürlich: „warum klappt es nicht mit dem Babywunsch?“. Auch wenn die Kryptopyrrolurie von der Schulmedizin nicht unbedingt anerkannt wird, so sollte doch geprüft werden ob der Babywunsch hierdurch vereitelt wird. Unser Artikel klärt auf.

Kryptopyrrolurie in kurzen Worten

Leidet jemand an KPU (das ist die Kurzform für Kryptopyrrolurie), so scheidet der Körper vermehrt Stoffwechselabbauprodukte des Häm (einem Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin) aus.

An KPU erkrankte Menschen scheiden diese Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels, die auch Pyrrole genannt werden, über die Niere anstatt den Darm aus. Deshalb kann man die Abbauprodukte mithilfe eines Urintests nachweisen.

Ausscheidungen über die Niere

Gefährlich ist nun die Tatsache, dass zusammen mit diesen Abbaustoffen auch viele andere wichtige Vitalstoffe ausgeschieden werden. Die wichtigsten sind Vitamin B6, Mangan und Zink.

Vitamin B6 und die Fruchtbarkeit

Studien zum Thema Schwangerschaftswunsch und Vitamin B6 lassen darüber hinaus vermuten, dass eben dieses Vitamin maßgeblich die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen kann, wie Ärzte unter der Leitung von Alayne Ronnenberg von der Universität Massachusetts Amherst unter Beteiligung weiterer Universitäten und Kinder- und Geburtskliniken, sowie Forschungszentren in den USA und auch China festgestellt haben. Die Studie wurde 2007 im American Journal of Epidemiology vorgestellt, Informationen auf Englisch finden Sie auf den Seiten der US National Library of Medicine unter diesem Link.

Denkt man nun einmal in die andere Richtung, so ist nachvollziehbar, dass ein Vitamin B6 Mangel sicherlich den Wunsch auf eine Schwangerschaft weiter verschlechtert. Häufig ist bei einem Vitamin B6 Mangel die Kryptopyrrolurie mit ursächlich.

Zink und die Fruchtbarkeit

Es ist allgemein bekannt, dass Zink hoch konzentriert in den Geschlechtsorganen vorkommt. Dort steuert es wichtige Vorgänge für die Fruchtbarkeit, wie die Produktion von Spermien beim Mann und das Ausreifen von Eizellen bei der Frau.

Nachvollziehbar ist also, dass auch hier die Kryptopyrrolurie einem Babywunsch deutlich im Wege steht.

Kryptopyrrolurie und der Mann beim Babywunsch

Kryptopyrrolurie ist also auch für den Mann ein Thema. Zink ist maßgeblich an der Entstehung und Reifung von Spermien im Hoden beteiligt. Es ist wissenschaftlich anerkannt, dass bei Zinkmangel nicht nur die Spermienzahl deutlich abnimmt, sondern auch Fehlbildungen der Spermien sind durch einen Mangel an Zink bereits nachgewiesen. Selbst die Beweglichkeit und Ausdauer der Spermien wird durch Zink reguliert. Bei Zinkmangel überleben die Spermien häufig nicht lange genug, um den Weg bis zur Eizelle zu schaffen.

Zinkdepots müssen voll sein

Für den Babywunsch sollten daher Mann und Frau beide volle Zinkdepots haben. Dies ist unter anderem mit Nahrungsergänzungsmitteln, die sie auch hier bekommen, möglich. Leidet auch nur ein Partner unter Zinkmangel, so ist die Chance auf eine Schwangerschaft bereits deutlich geringer.

Fazit

insbesondere für den Wunsch nach einem Baby ist die Kryptopyrrolurie, egal ob sie bei Mann oder Frau auftritt, besonders kontraproduktiv. Bedenkt man darüber hinaus, dass die Kap EU auch viele weitere Krankheitsbilder nach sich ziehen kann, wie zum Beispiel Virenerkrankungen, Depressionen oder Vergiftungen mit Schwermetallen, so muss gleich an zwei Stellschrauben gedreht werden. Die Kryptopyrrolurie muss bekämpft werden. Zu beachten ist auch, dass während und nach der Schwangerschaft ebenfalls alle Vitamin- und Vitalstoffdepots ausreichend gefüllt sind.

Gesundes Essen, Verzicht auf Alkohol und ein gutes Stressmanagement sind die Eckpfeiler. Die Gabe der fehlenden Vitalstoffe über Nahrungsergänzungsmittel gehört dann für den Babywunsch in jedem Fall dazu.

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